MIT TAJ MAHAL & DELHI

16 Tage Studienreise in Nordwest-Indien

Im Land der Rajputen, jener streitbaren "Fürstensöhne", einst Hochburg eines fürstlichen Nordwest-Indiens, taucht man ein in eine mitreißend orientalische Welt im Umbruch.

Neben modernen Metropolen, wie Delhi, Jaipur oder Agra, bestimmen auf dem Lande oder in historischen Altstädten oft noch Männer mit furchterregenden Schnurrbärten auf Kamelkarren oder überladenen Ochsengespannen und grellbunt in Saris gehüllte Frauen das lebendige Bild Rajasthans. Das Land, auf weite Strecken von der Wüste Thar und schönen Bergpanoramen geprägt, hat auf dieser kultur-geographischen Reise natürlich auch ihre naturgeographischen Aspekte. Und sie verbindet sich mit einem Besuch in Indiens Hauptstadt Delhi sowie Welterbestätten wie Amber, Jaisalmer und dem Taj Mahal, die auf intensive Verbindungen zu Mittelasien mit der Kultur des Mogulreichs verweisen.

Die bei dieser Exkursion gewählte „Palast-Route“ bietet zudem einige authentische Unterkünfte in alten Palästen, Forts und Herrenhäusern, wo man als Gast, bei allem Komfort, in historischen Gemächern weilen darf. Die Sehenswürdigkeiten dieser Reise sind an Pracht und Schönheit kaum zu übertreffen, seien es die riesigen Paläste der Maharajas von Udaipur, Jodpur, Bikaner und Jaipur oder die Tempelanlagen aus unterschiedlichsten Zeiten und hinduistischen Strömungen. Ein Höhepunkt ist sicher der weiße Marmor-Tempel der Jain in Ranakpur. Aber Nordwest-Indien wurde über Jahrhunderte bis heute vom Islam beeinflußt, was an vielen Orten eine faszinierende kulturell-religiöse Mischung ergibt. Auch die Residenzen und Herrenhäuser reicher Kaufleute, die unvorstellbaren Reichtum aus Seiden- und Gewürzhandel zogen, bringen den normalen Westeuropäer zum Staunen.

Rajasthan gilt innerhalb Indiens als der farbigste und exotischste Landesteil. Er verfügt über eine schier unglaubliche Dichte an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Einflüssen. Ziel unserer Exkursion ist es, das Land nicht nur klassisch-touristisch, sondern geographisch umfassend und möglichst authentisch kennen zulernen. Authentizität ist dabei ein großes Wort. Die meisten Menschen verstehen beim Reisen darunter, ein Land so zu erleben, wie es früher einmal war, versehen mit dem Charm einer gewissen Rückständigkeit und Traditionen, Tiergespanne auf den Straßen und fern ab der modernen Welt. Das ist hier zum Teil sogar noch so, meistens jedoch schon längst nicht mehr. Tradition und Moderne gehen hier sowohl Hand in Hand, existieren aber auch vollkommen getrennt von einander. 

Indien ist demographisch gesehen ein junges Land im Aufbruch. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung beträgt gerade einmal 28 Jahre (Deutschland 45 Jahre). Für alles gibt es Arbeitskräfte genug. Nichts scheint unmöglich und das bunte und turbulente indische Alltagsleben versetzt uns Mitteleuropäer in stetiges, meist positives Staunen. 

Es gibt fantastische Sehenswürdigkeiten, unglaublichen Reichtum, Luxus, Freude, Schönheit und daneben, leider immer noch, fürchterliche Armut, Schmutz und Chaos, wie wir dies von uns zu hause her nicht kennen. Gerade in Rajasthan aber wird man mit Letzterem als normaler westlicher Reisender, im Gegensatz zu anderen Ecken Indiens, sehr selten oder nur flüchtig konfrontiert. 

Der Januar ist von den Temperaturen her eine sehr angenehme und meist regenfreie Reisezeit. Am Tag erreichen die Temperaturen maximal 20-25° C, während es morgens und abends deutlich kühler ist.

Das indische Essen ist mit seinen orientalischen Noten sehr vielfältig und sehr schmackhaft. Scharfen Gerichten kann man problemlos aus dem Wege gehen, da es genügend milder gewürzte Speisen zur Auswahl gibt. 

Um lange, zeitraubende Fahrten zu vermeiden unternehmen wir einen Inlandsflug von Delhi nach Udaipur (s. Karte Reiseroute bei Reiter Reiseprogramm - Überblick oder Downloads unten).

Termine

16 Tage

07.01 - 22.01.2027