Vom Schwarzen Meer bis Obermesopotamien

Überblick

1.-4. Tag: Trabzon, Sumela-Kloster im Altındere-Tal, Arsatal, Ani und Kars

5.-8. Tag: Ararat, Van-See, Ahtamar, Nemgrut Dağı und Ahlat

9.-11. Tag: Bitlis, Midyat, Tur Abdin, Mardin, Ufra und Harran

12.-15. Tag: Göbekli Tepe, Atatürk-Stausee, Nemrud Dağı, Eski Besni, Gaziantep und Rückreise

Für Details und weitere Informationen klicken Sie bitte auf untenstehende Reiseabschnitte:

1. Tag: Anreise

Linienflug mit Turkish Airlines von Stuttgart nach Trabzon (mit Zwischenlandung in Istanbul) und Transfer zum Hotel in Trabzon.

Die Hafenstadt am Schwarzen Meer (234.000 Einwohner) geht auf eine griechische Gründung im 7. Jh. v.Chr. zurück, war wichtige Handelsstadt an der Seidenstraße und im 13.-15. Jh. Hauptstadt des Kaiserreichs Trapezunt.

 

2. Tag: Trabzon und das Sumela-Kloster im Altındere-Tal

Vormittags unternehmen wir von Trabzon aus eine Fahrt durch das Tal des Altındere zu den imposanten Ruinen des Klosters von Sumela, das wie ein Adlerhorst in den Felsen über dem wildromantischen Flusstal liegt. Das Kloster, dessen Gründung ins 6. Jh. zurück reicht, ist nicht nur für Christen sondern auch für Muslime ein wichtiger Wallfahrtsort. Auf Antrag des Patriarchen Bartholomäus I hat die türkische Regierung 2010 zugestimmt, den mit Fresken reich verzierten Gebäudekomplex (mit der berühmten Höhlenkirche) bald wieder als Kloster zu eröffnen.

Die hervorragenden Forellen-Lokale am Altındere laden anschließend zu einer Mittagspause ein, bevor wir uns am Nachmittag den Sehenswürdigkeiten von Trabzon widmen. Beherrscht wird das Stadtbild durch die Hügel der einstigen Festung – der Name der Stadt ist vom griechischen Wort trapeza (= Tisch), wegen der Form des plateauartigen Zitadellenhügels, abgeleitet. Auf dem Programm stehen u.a. die byzantinische Kathedrale Aya Sofya Müzesi (Hagia Sophia; heute Museum), die Jugendstilvilla von Atatürk und, falls ausreichend Zeit verbleibt, ein Spaziergang durch die Geschäftsviertel von Trabzon. Übernachtung wie am Vortag.

 

3. Tag: Fahrt entlang des Schwarzen Meers in den äußersten Nordosten Anatoliens

Unsere Route am Nordrand des Pontischen Gebirges führt zunächst nach Sürmene am Ufer des Schwarzen Meeres. Die Kleinstadt (13.600 Einw.) befindet sich, durch hohe Jahresniederschläge begünstigt, in einem wichtigen Anbaugebiet für Tee und Haselnüsse. Nach dem Besuch des Yakuboğlu Konağı führt die Route weiter nach Of (16.000 Einw.), wo wir eine Teeplantage/Teefabrik besuchen. Von hier führt die Reise zunächst weiter entlang der Küste, um anschließen durch das von Steinbrücken überspannte Iyidere-Tal und über den 2600 m hohen Ovud Dağı-Pass tief in das Pontische Gebirge (türk.: Kaçkar Dağları) hinein zu fahren. Über İspir (Kleinstadt mit Burg, wahrscheinlich aus der Zeit der mongolischen Ilchane) und Mescit Dağları erreichen wir schließlich das Tal des Karasu (oberer Euphrat) und unsere nächste Unterkunft in Erzurum (Fahrstrecke insg. ca. 310 km).

Erzurum, mit über 360.000 Einwohnern die größte Stadt Ostanatoliens, wurde durch ein schweres Erdbeben 1939 stark beschädigt. Im modernen Wiederaufbau mit großzügig angelegten Straßen blieben mehrere bedeutende Bauwerke aus seldschukischer und osmanischer Zeit (12.-18. Jh.) erhalten. Dazu zählen Medresen, Moscheen, Türben und eine Zitadelle auf dem Altstadthügel.

 

4. Tag: Fahrt durch das Arastal über das Ostanatolische Hochland nach Ani und Kars

Die Plateaus des Hochlandes liegen im Mittel um 2000 m Höhe, während die Berge um 3000 m hoch sind und im Mescit-Massif in 3239 m gipfeln. Wichtigster Fluss der Region ist der Aras (der antike Araxes), der mit 1.072 km Länge in den aserbaidschnischen Kura mündet. Unweit des traditionellen Thermalbades von Pasinler (Provinz Erzurum) wird das obere Arastal von der gewaltigen alten Bogenbrücke von Cobandede überspannt. Ehe wir die Provinzhauptstadt Kars erreichen und die Ruinen der alten armenischen Hauptstadt Ani besuchen, haben wir Gelegenheit, den Obsidianzug (vulkanisches Glas) von Karakurt zu bewundern. Übernachtung in Kars (Fahrstrecke insg. ca. 320 km).

Kars (75.000 Einw.) vereint, im Schnittpunkt armenischer, georgischer, griechicher, russischer und türkischer Kultur, eine Vielzahl von Baustilen, wobei vor allem russische Architekten Ende des 19. Jh. die Stadt geprägt haben.

5. Tag: Ararat und İshak Paşa Sarayí

Nach frühem Aufbruch geht es über Digor (Stadtgründung im 19. Jh. unter russischer Herrschaft) und Tuzluca ins Becken von Iğdır und zur Fahrt über den Cilli-Paß (Ararat) nach Doğubayazit. Die Region um Iğdır ist Grenzgebiet zu Armenien und erhält ihren besonderen Reiz durch den Gegensatz zwischen dem Gebirgsmassiv des Großen (5137 m) und Kleinen Ararat (3896 m) und dem Tal des Aras.

Den Tagesausklang bildet ein Ausflug zum İshak Paşa Sarayí, dem einzigartigen Palast des kurdischen Emirs von Doğubeyazıt, Çolak Abdi Paşa aus dem Geschlecht der Çıldır. Der burgähnliche Palast wurde 1685-1784 auf einem rund 2200 m hohen Vorsprung eines Felsplateaus errichtet - entsprechend beeindruckend ist, neben den Palastgebäuden selbst, die Blick über die Landschaft. Übernachtung in Doğubayazit (66.400 Einw., 1625 m Höhe; Fahrstrecke insg. ca. 270 km).

 

6. Tag: Van-See

Vormittags erreichen wir auf malerischer Route über die Tendürek-Berge den Wasserfall von Muradiye (Bendimahi Şelalesi) und die Şeytan Köprüsü (Teufelsbrücke). Entlang des Vanssees-Ostufers geht es nach Van. Um den größten See der Türkei, der mit rund 3740 km2 die siebenfache Fäche des Bodensees einnimmt, wird in rund 1700 m Höhe Obst und Getreide angebaut. Sein Wasser erhält der bis über 450 m tiefe See von den umgebenden Viertauserndern.

Bei der Provinshauptstadt Van wecken vor allem die urartäischen Festungen Eski Van und Tuşpa, mit ihren Keilschriften aus der Zeit von Sarduri II, unser Interesse. Übernachtung am Ufer des Vansees (Fahrstrecke insg. ca. 210 km).

 

7. Tag: Çavuştepe, Hoşap und Ahtamar

Auf einem Tagesausflug treffen wir 21 km außerhalb von Van nahe dem Dorf Çavuştepe auf die Ruinen der Festung Sardurihinili, eine der beeindruckendsten Stetten urartäische Architektur aus dem 8. Jh. vor Chr., als Urartu unter König Sarduri II ein mächtiges Reich war. Aus einer ganz anderen Zeit stammt die alte Kurdenfestung Hoşap. Die Burganlage wurde 1643 durch den kurdischen Herrscher Mahmudi Süleyman nahe dem Dorf Güzelsu errichtet, wobei das kurdische Wort Xoşab so viel wie schönes Wasser bedeutet. Das wird verständlich, wenn man bedenkt, daß das Wasser des Vansees einen Salzgehlt von 2,2 % aufweist. (Zum Vergleich: Meerwaaser durchschnittlich 3,5 %; Ostsee bis 2 %).

Vom Südrand des Vansees setzen wir die Tagesexkursion per Boot fort und erreichen die berühmte Inselkirche Ahtamar (armenisch; türkisch = Akdamar). Die zweitgrößte Insel im Vansee war im 10. Jh. eine Pfalz der armenischen Könige und bis zum Ende des 19. Jh. Sitz des Katholikos von Aghtamar und damit auch lange Zeit das kulturelle Zentrum der Armenier.

Die armenische Kirche zum Heiligen Kreuz ist der imposante Rest der zu Beginn des 10. Jh. erbauten Stadt und Klosteranlage. Erst im Zuge des Völkermordes an den Ermeniern wurde das Kloster 1915 zerstört und das Katholikat aufgehoben. Nach der Restaurierung ab 2005 fand im September 2010 zum ersten Mal wieder ein Gottesdienst in der Kirche statt. Übernachtung wie am Vortag (Fahrstrecke 140 km).

 

8. Tag: Nemgrut Dağı und Ahlat

Zunächst geht die Fahrt durch die Kavuşşahab-Berge am Südufer des Vansees entlang nach Tatvan (1690 m Höhe, ca. 58.000 Einw.). Von hier bringt und ein Minibus-Abstecher zum Krater des (anderen) Nemrut Dağı und zur Besichtigung der Friedhöfe und Grabmäler von Ahlat. Der etwas über 3000 m hohe Vulkankegel ist bereits von Tatvan aus durch seine markante Form zu erkennen. Der mächtige Krater, der etwa zur Hälfte mit einem der größten Kraterseen der Erde gefüllt ist, geht auf die Eruption von 1881 zurück.

Bei dieser Explosion wurde der einst vorhandene Gipfel weggeschleudert und der Krater mit rund 7 km Durchmesser entstand. Wegen des jungen Alters sind seine Formen noch scharf und besonders eindruckvoll zu erkennen. Am nördlich gelegenen Ilıgöl, einem kleineren Nebenkratersee mit rund 500 m Durchmesser, liegen vulkanische Warmwasser- und Dampfquellen. Die kleine Stadt Ahlat (rd. 20.000 Einw.) ist wegen seinem Friedhof mit turkmenischen Grabsteinen aus dem 12.-15. Jh. bekannt (es wird versucht, diesen Friedhof zur UNESCO-Welterbestette zu ernennen).

Nach einer äußerst abwechslungsreichen Geschichte seit der Antike, liegt das mittelalterliche Ahlat heute in Ruinen. Das heutige Ahlat wird großen Teils von Turkmenen bewohnt. Übernachtung in Ahlat (Fahrstrecke 200 km).

9. Tag: von Bitlis nach Midyat

Die Gebirgsstadt Bitlis (ca. 43.000 Einw.) befindet sich, ca. 25 km vom Vansee entfernt, in einem Tal, das die einzige Verbindung durch das Taurusgebirge zur Ebene von Diyarbakir bildet. Auf dem weiteren Weg Richtung Süden erreichen wir bei Silvan die 1147 erbaute Malabadi-Brücke, eine selbsttragende Bogenbrücke mit 150 m Länge und 19 m Höhe über den Batman Çayı, einem Nebenfluss des Tigris.

Die Bewässerungsoase um Batman, in der die Landwirtschaft in erster Linie Baumwolle produziert, ist seit 1955 (Gründung der Erdölraffinerie) das Zentrum der türkischen Erdölindustrie. Über eine 494 km lange Pipeline ist Batman mit dem Mittelmeerhafen Iskenderun verbunden.

Auch der alte Ort Hasankeyf am Tigris hat, mit heute nur noch 3200 Einwohnern, eine bewegte Geschichte. Zwischen Byzanz und den Sassaniden umstritten, im 7. Jh. von den Arabern, im 13. Jh. von den Mongolen und im 16. Jh. schließlich durch die Osmanen erobert (damals hatte die Stadt über 10.000 Einw.), droht heute eine Überflutung im Zusammenhang mit dem ergeizigen Südostanatolien-Staudamm-Projekt. Neben den Ruinen der alten Brücke von 1116 hat Hasankeyf einen artukidischen (12. Jh.) und ayyubidischen (13. Jh.) Palast sowie interessante Felsenwohnungen zu bieten.

Gegen Abend erreichen wir Midyat (rd. 56.000 Einw.), das Zentrum syrisch-christlicher Jakobiten (Bischofssitz seit 1478). Noch bis ins 20. Jh. stellten die christlichen Aramäer mit bis über 90 % die Mehrheit der Bevölkerung – besonders die Flucht nach 1915 ließ sie inzwischen zur Minderheit werden. Übernachtung in Matiyat (Fahrstrecke insg. 300 km).

 

10. Tag: Tur Abdin und Mardin

Der heutige Tag führt in das Kalksteingebirge Tur Abdin (syrisch-aramäisch = Berg der Knechte Gottes), das bei Mardin steil zur mesopotamischen Ebene abfällt. Durch die malerische Landschaft der hügeligen Hochebene erreichen wir die heute bedeutendste Klosteranlage des Tur Abdin, das Kloster Mar Gabriel (Gründung um 395 n.Chr.).

Die Marienkirche (auch El Hadra genannt) geht auf das Ende des 5. Jh. zurück, in ihren Kellergewölben befindet sich u.a. das Grab des Klostergründers, dem Hl. Samuel. Mit der Provinzhauptstadt Mardin (80.000 Einw.) erreichen wir das malerisch über den mesopotamischen Ackerebenen gelegenen Zentrum des Tur Abdin, mit beeindruckender Altstadt unterhalb des Burghügels. Übernachtung in Mardin (Fahrstrecke 150 km).

Bis zu den Ereignissen 1915/16 war Mardin christliches Zentrum (Sitz des syrisch-orthodoxen Patriarchen, der wegen der Christenverfolgungen in der Türkei 1933 nach Syrien verlegt wurde). Mardin ist Titularerzbistum der armenisch-katholischen, der chaldäisch-katholischen, sowie der syrisch-katholischen Kirche.

 

11. Tag: nach Ufra und Harran

Über Kızıltepe und Viranşehir erreichen wir nach der Fahrt durch die Harran-Ebene das Dorf Altınbaşak mit den Ruinen von Harran. Dem Alten Testament zufolge zog von hier Abraham weiter nach Kanaan. Die antike Stadt wurde im 13. Jh. durch die Mongolen zerstört; der heutige Ort (rd. 7.000 Einw.) hat nie die Bedeutung seines antiken Vorgängers erreicht, ist aber wegen seiner bienenstockförmigen Häuser bekannt.

Am späteren Nachmittag bummeln wir durch den quirligen Basar von Şanlı Urfa (rd. 0,5 Mio. Einw.), dessen Bevölkerung sich mehrheitlich aus Kurden und Arabern zusammensetzt. Hierdurch wird heute noch die einst wichtige Lage an den Handelsrouten von Persien bis zum Mittelmeer (Ost-West) und vom anatolischen nach Syrien (Nord-Süd) deutlich. Şanlı Urfa gehört zu den wichtigsten Pilgerstätten des Islam, denn hier sollen Abraham und Ijob belebt haben.

Die Halil-Rahman-Moschee und der Teich des Abraham, den wir nach dem Basar erreichen, bilden den zentralen Komplex des Wallfahrtortes. Der Legende nach soll hier Abraham, der auf einem Scheiterhaufen hingerichtet werden sollte, durch Gott errettet worden sein, indem er das Feuer zu Wasser und die Glut zu Karpfen verwandelte. Übernachtung in Urfa (Fahrstrecke insg. ca. 280 km).

Nach dem Zerfall des Seleukidenreiches entstand um das antike Edessa ein kleines, unabhängiges arabisch- aramäisches Königreich, das mit der Taufe seines Königs durch den Apostel Taddäus der Legende nach der erste christliche Staat der Welt gewesen sein soll. Nachdem Edessa im 7. Jh. muslimisch wurde, fiel es 1052 wieder an Byzanz, zeitweise an Armenien. 1098 übernahmen die Kreuzfahrer die Herrschaft und machten Edessa zur Hauptstadt einer gleichnamigen Grafschaft (bis 1147).

12. Tag: Göbekli Tepe und Atatürk-Stausee

Am Morgen steht eine Visite bei den Ausgrabungen von Göbekli Tepe auf dem Programm – von dem mächtigen Bauwerk, bei dem es sich wahrscheinlich um die derzeit älteste bekannte Tempelanlage der Welt handelt (vor rd. 12.400 Jahren errichtet), sind bis jetzt noch keine 2 % durch das Langzeitprojekt des Deutschen Archäologischen Instituts ausgebraben.

Nicht minder interessant wird es anschließend am großen Verteiler für die Bewässerung der Harran-Ebene, bevor es weiter zum Atatürk-Stausee (GAP) geht. Übernachtung Adıyaman (rd. 200.000 Einw.; Fahrstrecke insg. ca. 280 km).

 

13. Tag: Ausflug zu den Götterstatuen auf dem Nemrud Dağı

Eine Tagesexkursion bringt uns heute zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten des antiken Commagene. Das Hierothesion (Grabhügel) Karakuş an der zum Nemrud Dağı führenden Straße, wurde im 1. Jh. v.Chr. Durch Mithridates II für weibliche Angehörige des Königshauses von Kommagene angelegt. Die nicht weit davon entfernte Chabinas-Brücke wurde über 200 Jahre später unter den Römern (193-211 n.Chr.) errichtet und hat mit 34,2 m lichte Weite eine der größten Bogenöffnungen unter allen erhaltenen römischen Brücken. Sie entstand zu militärischen Zwecken, um den Nachschub im Krieg gegen die Parther zu sichern, wobei das Baumaterial zum großen Teil vom nahegelegenen Hierothesion am Karakuş entnommen wurde.

Der weitere Weg führt uns nach Arsaneia am Nymphaios, das im 3. Jh. v.Chr. vom armenischen König Arsames gegründet wurde. Die wegen seiner imposanten Reliefs bekannte Residenzstadt war bereits zur Römerzeit wieder verlassen. Zahlreiche Steine von hier wurden ebenfalls von den Römern zum Brückenbau benutzt.

Auf dem Gipfel des 2206 m hohen Nemrud Dağı erhebt sich das monumentalste Bauwerk, das im 1. Jh. v.Chr. unter König Antiochus I Theos als Zeichen seiner Nähe zu den Göttern errichtet wurde. Es sollte das Zentrum einer neuen, durch ihn gestifteten Religion werden, welche die griechische und persische Mythologie vereinte. Er selbst gab sich den Namenszusatz Theos (= Gott). Lange in Versessenheit geraten, wurde die Kultstätte 1881 vom deutschen Ingenieur Karl Sester wiederentdeckt und 1987 in die UNESCO Welterbeliste aufgenommen. Übernachtung wie am Vortag (Fahrstrecke 200 km).

 

14. Tag: Eski Besni und Gaziantep

Über die Stadtwüstung Eski Besni erreichen wir mittags die Industriestadt Gaziantep, mittlerweile eine Millionenstadt (1,3 Mio. Einw.) am Nordwestrand des Fruchtbaren Halbmonds. Am Nachmittag besuchen wir das Museum mit den sehenswerten Mosaiken von Belkis/Zeugma.

Für den Eisenbahnliebhaber: Ganziantep liegt nicht nur an dem Teil der Baghdadbahn, der zur Umgehung Syriens gebaut wurde, sondern hat seit 2011 eine Straßenbahn, die mit 17 modernisierten Wagen betrieben wird, die zuvor in Frankfurt am Main ihren Dienst taten. Übernachtung in Gaziantep (Fahrsterecke 150 km).

 

15. Tag: Rückreise

Transfer zum Flughafen und Flug mit Turkish Airlines von Gaziantep via Istanbul nach Stuttgart.

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Detailliertes Reiseprogramm