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Myanmar

Burma, das geheimnisvolle Land
 am wasserreichen Irrawaddy

Allgemeines

Mandalay: bemalte und geschmückte Burmesin
Mandalay: bemalte und geschmückte Burmesin
Bagan: Hauptstupa der Nyaung U Shwezigon Pagode
Bagan: Hauptstupa der Nyaung U Shwezigon Pagode
Yangun: Shwedagon Pagode Spende beim Elefanten
Yangun: Shwedagon Pagode Spende beim Elefanten

16 Tage landeskundliche Studienreise nach Myanmar

Nach jahrzehntelanger Isolation hat sich Myanmar, das ehemalige Burma, für Touristen weit geöffnet. Aung San Suu Kyi (70), während der Diktatur 15 Jahre lang unter Hausarrest, Friedensnobelpreisträgerin und in Burma als "die Lady" verehrt, gilt als Hoffnungsträgerin. Myanmar, ein Vielvölkerstaat mit rund 55 Millionen Einwohnern und 135 verschiedenen Ethnien, ist im Aufbruch und heute von einem vorsichtigen Optimismus geprägt.

Mit Ausnahme des äußersten Nordens liegt Burma im Einflussbereich des Monsuns - die Regenzeit ist zwischen Mai und Okto­ber. Die kühlere Jahreszeit beginnt im November und reicht bis Ende Februar. Zwei Drittel des Landes sind noch von Primärwald bedeckt. Entlang des Irrawaddy-Flusses liegt die steppenartige Mitte des Landes mit ihren frucht­baren Böden. Als südlicher Ausläufer des Himalayas erhebt sich im Norden das Kachin-Bergland, mit dem Hka­kabo Razi bis in 5881 m Höhe. Über die Sumpfgebiete des Südwestens ragt das bis zu 3000 m hohe Arakan­gebirge und trennt, zusammen mit dem zentralen Pegu-Jomagebirge, die feucht-tropische Westküste vom Trockengürtel der Landesmitte. Naturbelassene Strände zieren die Meeresufer bei Thandwe, und vor der Küste bilden abgesunkene Gebirgslandschaften rund 800 Inseln.

Die Masse der Beschäftigten arbeitet in der Landwirt­schaft. Mit einem Bruttonationaleinkommen von 1500 Euro/Einwohner und Jahr gehört Myanmar zu den ärmeren Ländern der Welt. Andererseits schuf sich das Militär vor einem Jahrzehnt im dünn besiedelten Landesinnern einen neuen Regierungssitz mit pompöser Machtarchitektur - die skuril wirkende, leere Retortenstadt Naypyidaw. Touristen finden selten dorthin.

Aber man setzt auf wachsenden Tourismus - begründet auf faszinierende und einmalige Sehenswürdigkeiten. An erster Stelle Mandalay, Inle Lake, Mrauk U und Bagan.

Wohl kaum ein anderes Land ist dem buddhistischen Glauben so verbunden wie Burma: Mönche und Nonnen sind allgegenwärtig, das Land wird durch Klöster, Tempel und Pagoden geprägt. Oft ist alles Gold, was glänzt, finanziert aus privaten Spenden der gläubigen Bevölkerung. In den alten Königsstädten, wie Bagan und Mrauk U, eröffnen sich dem staunenden Besucher wahre archäologische Wunderwelten, während Zebu-Rinder bedächtig hochrädrige Karren über die Straßen ziehen.

Wegen der oft kaum befahrbaren Straßen, aber breiter, wasserreicher Flüsse, reist man gerne mit dem Boot - oder man fliegt, wenn die Distanzen zu groß sind. Noch ist das Leben traditionell geprägt. Mönche, Teenager, Kinder, auf Betelnüssen kauende Greise und Bauern sowie Marktfrauen mit ihren prall gefüll­ten Körben drängen sich durch enge, staubige Marktgassen.

Wer Burma noch in seiner Ursprünglichkeit erleben will, sollte es jetzt besuchen.

Termin

16 Tage
19.11.- 04.12.2018

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