Sie sind hier: Studienreisen / Italien (7) / Ischia

Ischia

Wander-Kultur-Thermal-Reise

Allgemeines

Karte von Ischia aus Keramikfliesen
Karte von Ischia aus Keramikfliesen
Das Castello Aragonese auf einem vulkanischen Härtling ist das Wahrzeichen Ischias
Das Castello Aragonese auf einem vulkanischen Härtling ist das Wahrzeichen Ischias
Wanderweg durch die Küstenmacchia im Südosten Ischias
Wanderweg durch die Küstenmacchia im Südosten Ischias
Warnschild am Marontistrand
Warnschild am Marontistrand
Postvulkanische Erscheinungen wie z.B. Fumarolen gibt es an vielen Stellen der Insel zu beobachten
Postvulkanische Erscheinungen wie z.B. Fumarolen gibt es an vielen Stellen der Insel zu beobachten
Vulkanologische Karte Ischias (Zum Vergrößern anklicken)
Vulkanologische Karte Ischias (Zum Vergrößern anklicken)
Naturdenkmal Il Fungho bei Lacco Ameno
Naturdenkmal Il Fungho bei Lacco Ameno

8 Tage Studienreise nach Ischia

Der besondere Reiz Ischias liegt in der Kombination einer traumhaft mediterranen Landschaft, schönen Ortschaften rings um die Insel und einer erdgeschichtlich sehr jungen vulkanischen Natur. Von der Ferne sieht die Insel aus wie ein großer Vulkan, der im Mt. Epomeo (789 m) gipfelt. Doch weit gefehlt, gerade dieser Berg ist kein Vulkan, wie Sie erfahren werden. Die Küste ist ein Wechsel aus herrlichen Buchten mit Sandstränden und imposanten Steilküsten. Das Inselinnere ist durch verschiedenste vulkanische Formen und Ablagerungen interessant und abwechslungsreich modelliert (s. vulkanologische Übersichtskarte unten). 

Wegen ihrer üppigen Vegetation wird Ischia gerne auch als die Grüne Insel bezeichnet. Vulkanausbrüche und Erdbeben haben im Laufe der Siedlungsgeschichte immer wieder zu deutlichen Zäsuren geführt. Archäologen und Vulkanologen arbeiten hier eng zusammenarbeiten, um die Geschichte der Insel zu rekonstruieren. Von hier aus nahm die griechische Kolonisation in Italien vor 2800 Jahren ihren Anfang. Nach und nach wurden Kymae und danach Neapolis (Neapel) auf dem nahen Festland gegründet. Im archäologischen Museum in Lacco Ameno kommt diese Zeit ganz nahe (s. Kulturtag).

Ischia ist vor allem dank seiner zahlreichen postvulkanischen Erscheinungen, wie Fumarolen und heißen Thermalquellen schon seit der Antike als Kurort geschätzt. Große, herrlich angelegte Parkanlagen mit Thermalwasserbecken lockten und locken die Gäste zur Entspannung auf die Insel (s. Genießertag). Woher der Name Fango kommt und wie Fango in Kurbetrieben hergestellt wird, erfahren und sehen Sie u.a. am Thermaltag. 

Vom Tourismus profitierten in erster Linie die Küstenorte und fast alle Einheimischen beziehen direkt oder indirekt ihren Erwerb daraus. Außerhalb dieser Ortschaften ist die Insel aber nur dünn besiedelt und konnte ihre Ursprünglichkeit im Grunde bewahren (s. Zeitreisetag). Auf den wertvollen vulkanischen Böden werden nach wie vor, meist im Terrassenanbau, Gemüse und vor allem Wein angebaut. Wo die Natur regiert, sind die Südhänge mit duftender mediterraner Macchia bestanden, während die Schatthänge mit immer-grünem Hartlaubwald und in den oberen Regionen mit Kastanienwäldern aufwarten. Eine botanische Attraktion ist eine tropische Pflanze, die es heute nur noch auf Ischia gibt. Sie kann nur ganz in der Nähe von Fumarolen wachsen, deren warme Dämpfe ihr das Überleben während des Winters sichern. Das alles und viel mehr werden Sie erleben. Unsere Unterkunft nehmen wir in einem kleinen Hotel in Ischia Porto mit eigenem Thermalpool im Garten (ca. 35°C), gleichzeitig ein idealer Ausgangspunkt für all unsere Unternehmungen. Am Abend ist es besonders schön, das mediterrane Ambiente am Hafen mit den beleuchteten Yachten, kleinen Lokalen und Läden zu genießen.

Im Programm sind mehrere kleine aber auch zwei längere Wanderungen mit ca. 5 Std. reiner Gehzeit im gemütlichen Tempo, sowie einigen Anstiegen enthalten. Normale körperliche Fitness ist dafür vollkommen ausreichend und Sie sollten noch sicher und gut zu Fuß unterwegs sein können.

Termin

8 Tage
01.-08.10.2017

Downloads

 Reiseprospekt (329 KB)
 Detailliertes Reiseprogramm (151 KB)