Ischia
Wander-Kultur-Thermal-Reise
Allgemeines
8 Tage Studienreise nach Ischia
Warum neben
Capri noch eine weitere Insel am Golf von Neapel im Geopuls-Programm, so mag sich mancher fragen. Die Antwort ist jedem klar, der beide Eilande kennt: ihnen ist so gut wie nichts gemeinsam.
Ischia ist junger vulkanischer Natur, Capri eine vom Festland abgetrennte Scholle aus uraltem Kalkgestein. So unterschiedlich wie die Geologie sind auch Kultur und Inselleben. Von der Ferne sieht Ischia aus wie ein Vulkankegel, der im Mt. Epomeo (789 m) gipfelt. Doch weit gefehlt, gerade dieser Berg ist kein Vulkan! Die Küste ist ein Wechsel aus wunderschönen Buchten mit Sandstränden und imposanten Steilküsten. Das Inselinnere ist durch verschiedenste vulkanische Formen und Ablagerungen reich modelliert (s. Vulkantag). Wegen ihrer üppigen Vegetation wird Ischia auch als die Grüne Insel bezeichnet.
Vulkanausbrüche und Erdbeben haben im Laufe der Siedlungsgeschichte immer wieder zu deutlichen Zäsuren geführt. Archäologen und Vulkanologen arbeiten hier eng zusammen, um die Geschichte der Insel zu rekonstruieren.
Von hier aus nahm die griechische Kolonisation in Italien vor 2800 Jahren ihren Anfang. Nach und nach wurde von dort Kymae und danach Neapolis (Neapel) auf dem Festland gegründet. Im archäologischen Museum in Lacco Ameno wird diese Zeit ganz nahe (s. Kulturtag).
Ischia ist vor allem dank seiner zahlreichen Fumarolen und bis 100 Grad heißen Thermalquellen schon seit der Antike als KurInsel geschätzt. Große, herrlich angelegte Parkanlagen mit Thermalwasserbecken verschiedenster Temperatur stehen den Gästen zur Entspannung zur Verfügung (s. Genießertag). Woher der Name Fango kommt und wie Fango in Kurbetrieben hergestellt wird, erfahren Sie am Thermaltag.
Vom Tourismus profitierten in erster Linie die Küstenorte und fast alle Einheimischen beziehen direkt oder indirekt ihren Erwerb daraus. Außerhalb dieser Ortschaften ist die Insel nur dünn besiedelt und konnte ihre Ursprünglichkeit im Grunde bewahren (s. Zeitreisetag).
Auf den wertvollen vulkanischen Böden werden nach wie vor, meist im Terrassenanbau, Gemüse und vor allem Wein angebaut. Wo die Natur regiert, sind die südexponierten Hänge mit duftender mediterraner Macchia bestanden, während die Schatthänge mit immergrünem Hartlaubwald und in den oberen Regionen mit Kastanienwäldern aufwarten. Eine botanische Attraktion ist eine tropische Pflanze, die auf Ischia endemisch ist. Sie kann nur ganz in der Nähe von Fumarolen wachsen, deren warme Dämpfe ihr Überleben während der kühlen Wintermonate sichern.
Das alles werden Sie erleben. Unsere Unterkunft ist ein nettes ischitanisches Hotel mit eigenem Thermalpool (ca. 35°C) in Ischia Porto, von wo aus wir die optimale Anbindung für alle Unternehmungen haben. Auch am Abend ist es besonders schön, das mediterrane Ambiente am Hafen mit den beleuchteten Jachten und kleinen Lokalen zu geniessen.
Im Programm sind u.a. 2 Tageswanderungen mit mehr als 3 Stunden reiner Gehzeit sowie einigen Anstiegen enthalten. Normale körperliche Fitness ist vollkommen ausreichend, Schwierigkeiten beim Gehen sollten Sie aber nicht haben.
Termin

8 Tage
29.4.-6.5.2013
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