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3. Tag
Nach dem Frühstück geht es mit dem Schiff zur Insel Procida. Die Fahrt dauert etwas mehr als eine Stunde und bietet nun auch die Gelegenheit, die herrliche Kulisse Neapels und der Phlegräischen Felder vom Meer aus zu betrachten.
Durch Konsens seiner Bewohner und Dank der als Tourismusmagnet wirkenden Nachbarinsel Ischia, blieb das kleine Procida vom Massentourismus bisher verschont und präsentiert sich als echtes Kleinod. Als im Meer ertrunkener Teil der Phlegräischen Felder ist die Insel vulkanischen Ursprungs. Die fruchtbaren Vulkanböden sowie das ebene Relief des Inselkerns bieten ideale Voraussetzungen für die Landwirtschaft, während die Küstenorte von einer immer noch existierenden Kleinfischereiwirtschaft mit malerischen Fischerbooten geprägt sind.
An den steilen Inselrändern gibt es äußerst sehenswerte Orte, die man vielleicht eher auf einer griechischen Insel als im Golf von Neapel suchen würde. Den schönsten Ort, Marina di Coricella werden wir besuchen.
Nach der Ankunft in Procida führt uns ein halbstündiger Spaziergang vom Hafen hinauf auf den Burgberg, die Terra Murata (ummauertes Land). Dies ist mit 91 m der höchste Ort der Insel. Eine Führung in der auf mehreren Stockwerken über dem Meer thronenden alten Abtei San Michele Archangelo mit schöner Kirche, Bibliothek und recht skurrilen Räumlichkeiten aus vergangenen Zeiten warten dort auf uns.
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Procida Marina di Coricella

Procida, in der Bibliothek des Klosters San Michele Archangelo
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