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Lan Na und Lan Xang, bis in die Neuzeit unabhängige Tai-Königreiche, haben im 20. Jahrhundert eine recht unterschiedliche Entwicklung durchlaufen.
Während Lan Na (Reich der Millionen Reisfelder), das einst bis in den Süden Chinas reichte und nach über 200 Jahren Burmesischer Herrschaft heute Teil von Thailand ist, wurde Lan Xang (Reich der Millionen Elefanten) unter dem Namen Laos Teil von Französisch Indochina und schließlich, in die Wirren des Vietnam-Kriegs hineingezogen, kommunistisch. Sukhothai wurde 13. Jahrhundert die Hauptstadt eines gleichnamigen Königreichs und gilt als die Wiege des heutigen Thailands.
Laos und Thailand weisen bezüglich Religion, Sprache und Kultur viele Gemeinsamkeiten auf - deutliche Unterschiede sind jedoch durch die wirtschaftliche Entwicklung und z.T. in der Lebensweise der Menschen begründet.
Chiang Mai, Hauptstadt von Lan Na, ist heute die zweitgrößte Stadt Thailands und das kulturelle sowie wirtschaftliche Zentrum des Nordens. Moderne und Tradition sind hier harmonisch ineinander verflochten.
Zu den kulturellen Höhepunkten zählt auch die ethnische Vielfalt der Bevölkerung (u.a. Chinesen, Akha und Yao), die in unterschiedlichen Gesellschaftsformen den landschaftlich sehr abwechslungsreichen Naturraum nutzt.
Von Chiang Saen aus setzen wir über nach Laos, was einem Zeitsprung von 30-40 Jahren in die Vergangenheit gleichkommt. Bei der Fahrt auf dem Mekong bis nach Luang Prabang bietet sich die einmalige Gelegenheit, neben der grandiosen Landschaft, das Leben am und auf dem längsten Fluß Südost-Asiens intensiv zu beobachten.
In Luang Prabang wird die Vergangenheit des einstigen Königreichs Lan Xang lebendig. Die Untrennbarkeit von Natur, Kultur und Religion wird auch hier, z. B. beim Ausflug zur Höhle ‘Tham Thing’, deutlich.
Vientiane, die heutige Hauptstadt von Laos und letzte Station der Reise, kann ebenfalls mit Jahrhunderte alten Bauwerken, sowie den in Asien allgegenwärtigen Märkten aufwarten.
Historische Kulturgüter ersten Ranges, faszinierende Landschaften, ethnische Vielfalt und die Tatsache, daß beide Länder über exzellente und vielseitige Küchen verfügen, machen die Reise besonders reizvoll. Damit Sie überall hautnah dabei sein können, besteht die Gruppe aus lediglich 9 bis max. 16 Teilnehmern.
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